Der Trend zu Fair Trade und Bio

Die Konsumgesellschaft der westlichen Welt wird zunehmend bewusster, wenn es um Qualität und Herkunft von Produkten geht.

Mode aus fairem Handel

Immer mehr Menschen ist es heute nicht mehr egal, wo ihre Produkte, wie z.B. Kleidung oder Nahrungsmittel herkommen. Portale wie http://www.fairtradekleidung.org versuchen hier Hilfestellungen beim Einkauf zu leisten, sowie umfangreiche Hintergrundinformationen zu liefern. Umweltbewusste Bürger wollen wissen, unter welchen Umständen ihre Konsumprodukte produziert wurden und ob vielleicht sogar jemand unter der Produktion leiden musste. Mit diesem Problem der Dritten Welt beschäftigen sich mittlerweile viele Modeunternehmen wie People Tree oder Komodo, die ausschließlich mit fair gehandelten Textilien arbeiten. Die Zahl der Konsumenten von Fair Trade Mode wächst langsam aber kontinuierlich.


Kurzfilm zum “fairen” Einkaufen

Bio-Baumwolle und Bio-Lebenmittel

Sowohl im Mode-Sektor, wenn es um die Herkunft von Baumwolle geht, als auch im Nahrungsmittelsektor, konnte die Auszeichnung “Bio” seit Jahren mehr und mehr Konsumenten zum Kauf bewegen. http://www.derhandel.de spricht von einer massiven Marktdurchdringung im Lebenmittelbereich, seit 2002 sollen Bio-Produkte ihren Marktanteil sogar verdoppelt haben. In Zeiten von stark zunehmenden Zivilisationskrankheiten – insbesondere z.B. Krebs – interessieren sich die Menschen offenbar immer mehr dafür, was sie ihrem Körper täglich an Schadstoffen zufügen. So will man heute Pestizide und genmanipulierte Lebensmittel meiden, die womöglich Krebs auslösen. Man will wieder mehr auf naturbelassene Nahrungsmittel zurückgreifen. Für ihre Gesundheit sind immer mehr Menschen bereit, mehr zu bezahlen. Denn ein besseres Investitionsgut als die Gesundheit hat der Mensch noch nicht gefunden.


Weltjournal Reportage zu fairem Handel

Fair Trade Lebensmittel

Und auch das Fair Trade Siegel ist im Lebensmittelsektor nicht mehr unbekannt. Viele Menschen kaufen Kaffee und Schokolade bewusst aus fairem Handel. So wird sicher gestellt, dass die Kaffee- und Kakao-Plantagen-Arbeiter beispielsweise aus afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern angemessen werden und humane Arbeitszeiten und -bedingungen haben. Organisationen wie der Fair Trade Verein haben sich hier zur Aufgabe gemacht, durch Aufklärung an der Schaffung von mehr Gerechtigkeit mitzuwirken.

Auch wenn es um Fleisch geht, wächst das Herkunftsbewusstsein. Immer mehr Menschen verzichten lieber auf den Konsum von Fleisch, wenn der Supermarkt kein Bio-Fleisch oder keine Bio-Eier aus Freilandhaltung bietet. Denn auch die respektvolle Behandlung von Tieren wird vielen immer wichtiger. Gerade wer einmal die abstoßende und armselige Realität von Massentierhaltung voraugen geführt bekam, siehe “We feed the world“, ist oft nicht mehr in der Lage das Elend zu unterstützen.