Überwachung total: Wie surft man Anonym?

440px-Virtual_Private_Network_overview.svgKeine Zweifel: Das WWW hat viel zu bieten. Trotz des großen Nutzens existieren bestehen bezüglich des World Wide Webs aber auch verschiedene Risiken. Hacker, Behörden und Viren stellen eine Gefahr dar, der ein jeder sich bewusst sein sollte.

Nicht wenige erkennen in Sicherheit und Terrorabwehr nur Vorwände, um die Privatbereich der Staatsbürger durch die Regierung einschränken zu können. Bedauerlicherweise ist das vielen Deutschen wohl egal- die letzte Bundestagswahl hat das klar gezeigt.

Insbesondere das weltweite Netz hat sich gegenwärtig als ein exzellentes Überwachungsinstrumentarium entpuppt. Nicht zuletzt weil sich große Teile der Bürger mit der Technologie, die hinter dem weltweiten Netz steht, nicht ausreichend auskennen, sind sie einfache Opfer von Behörden und Industrie.

Die jüngsten Veröffentlichungen, dass die NSA täglich bis zu 5 Milliarden Positionen von Handys abfragt – und uns damit alle unter generalverdacht stellt und wie mit einer elektronichen Fußfessel überwacht, stört kaum noch jemanden. Die Hoffnungslosigkeit und Machtlosigkeit hat sich durchgesetzt. Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer, z.B. Leute die sich gegen die Behandlung als Verbrecher wehren und z.B. ihre Fingerabdrücke entfernen.

Auch die deutsche Bundesregierung will nun, statt uns vor der Überwachung aus dem Ausland zu schützen, lieber selber mehr Überwachungstechnologie aufbauen, um jeden von uns, jederzeit überwachen zu können. Ein altes Schreckgespenst, die Vorratsdatenspeicherung kommt wieder.
Jeder wachsame Staatsbürger sollte sich also auf jeden Fall mit der Frage befassen, wie er seine Anonymität im Internet sichern kann. Um im weltweite Netz Anonymität und Sicherheit zu wahren, ist der Einsatz eines Proxy-Servers oder eines Virtual Privat Network (VPN) eine brauchbare Lösungsmöglichkeit.

Die Verunkenntlichung der wirklichen IP-Adresse ist bei beiden Methoden der entscheidende Punkt für die Gewährleistung von Anonymität und Sicherheit. Tipps zu dem Thema findet ihr auf www.anonymsurfen.eu. Weil die IP-Adresse auf diese Weise dann für Dritte nicht mehr feststellbar ist, sind die Nutzer eines solchen solchen VPN/Proxyserver-Dienstes damit nicht eindeutig zuordbar.

Beide Dienste gibt es sowohl als kostenlose Fassung als auch als gebührenpflichtige mit mehr Features und Optionen. Es ist darüber hinaus vernünftig, den Browsers zu anonymisieren und die E-Mails zu codieren. Einen Vergleich von 129 VPN Anbietern findet ihr hier.

Weiterführende Informationen hierzu findet man bei torproject.org. Wohl muss stets ein wenig Zeit investiert werden, aber soviel sollte Ihnen Ihre Privatsphäre Wert sein!